Typ: Klein(lösch)boot Typ 1

 

Fahrgestell

Feltz Aluminium-Boot

Antrieb

Allschraubantrieb, permanent J

Motorleistung

55 kW / 75 PS

Hubraum

ccm

Schaltung

1 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang

Länge

m

Breite

m

Höhe

m

Gesamtgewicht

 kg

Baujahr

 

Besatzung

3 (1/2 = selbständiger Trupp)

 

Beladung (Auszug): 

  • Rettungsgerät „Jasons Cradle“
  • Rettungsring
  • Notfallkoffer für erweiterte Erste Hilfe

Typ: Gerätewagen Rüstaustattung 1 GW-R 1

 

Als Ersatz für einen Rüstwagen RW 1 auf VW-MAN-Fahrgestell aus Bundesbeständen haben wir im April 2014 einen „neuen“ Gerätewagen mit Rüstausstattung, Umfang 1, auf Unimog erhalten. Hierbei handelt es sich um einen ehemaligen RW 1 der Berufsfeuerwehr, zuletzt stationiert an der Feuerwache Süderelbe. Dieser wurde durch eine Fachfirma grundüberholt und zum GW-R 1 mit entsprechender Beladung umgebaut.

 

Diese „rollende Werkzeugkiste der Feuerwehr“ verfügt über eine starke 8 t-Seilwinde und zwei Stromerzeuger, davon einer tragbar. Mit umfangreichem Beleuchtungsgerät, Motorkettensäge und Tauchpumpe ist es gerade in der stürmischen, dunklen Herbstzeit die perfekte Ergänzung für Unwettereinsätze. Außerdem können wir einen Schneeschild an der sogenannten „Kommunalplatte“ vorne am Fahrzeug montieren und im Fall extremer Schneefälle für ein Durchkommen sorgen.

 

Je nach Alarmierungsstichwort rückt der GW-R1, zum Beispiel zu einem umgestürzten Baum, wegen seiner Beladung als zweites Fahrzeug oder, zum Beispiel bei einem Feuer, als letztes Fahrzeug zur Einsatzstelle aus.

 

Fahrgestell

Unimog U1300

Antrieb

Allradantrieb, permanent

Motorleistung

124 kW / 168 PS

Hubraum

5.636 ccm

Schaltung

Schaltgetriebe („Wendegetriebe“)

8 Vorwärts-, 6 Rückwärtsgänge

Länge

5,95 m

Breite

2,42 m

Höhe

2,93 m

Gesamtgewicht

7.700 kg

Baujahr

1987

Besatzung

3 (1/2 = selbständiger Trupp)

 

 

Beladung (Auszug):

  • Seilwinde „Rotzler Treibmatic TR 080“ (80 kN = 8 t)
  • Festeingebauter Stromerzeuger (12 kVA)
  • Abnehmbarer Schneepflug (3 m Breite)
  • Multifunktionsleiter (x,x m)
  • Tragbarer Stromerzeuger (8 kVA)
  • Lichtmast mit 2 Halogenscheinwerfern (2000 W)
  • Tragbares Beleuchtungsgerät „Powermoon“
  • Elektrotauchpumpe (800 l/min)
  • Motorkettensäge
  • Rüstholz
  • Spanngurte
  • Notfallkoffer für erweiterte Erste Hilfe
  • und einiges mehr…

Typ: Löschgruppenfahrzeug LF KatS n.B.

Seit den 1970er Jahren unterstützt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katatstrophenhilfe (ehemals Bundesamt für Zivilschutz) die kommunalen Feuerwehren mit Löschfahrzeugen. Ursprünglich spartanisch ausgerüstet und vorrangig für einen massiven Löscheinsatz oder Wasserförderung über lange Strecken zu gebrauchen, hat sich die aktuellste Generation zu einem vollwertigen Einsatzmittel mit Löschwassertank, Lichtmast, Stromerzeuger und Hilfeleistungsgerät entwickelt.

„Florian Hamburg Moorburg 2“, so der Funkrufname, ist ein Löschgruppenfahrzeug KatS (Katastrophenschutz) in niedriger Bauart. Mit der Beschaffung neun solcher Fahrzeuge hat die Feuerwehr Hamburg im November 2014 die Erneuerung aller zweiten Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren abgeschlossen. Auch die FF Moorburg ist damit endlich „up to date“.

Bei einer Alarmierung ist dieses Fahrzeug im Normalfall das zweite welches ausrückt, je nach Alarmierungsstichwort kann es aber auch durch den Gerätewagen Rüst 1 ersetzt werden.

Fahrgestell

Mercedes-Benz 1529 AF

Antrieb

Allradantrieb, permanent

Motorleistung

220 kW / 286 PS

Hubraum

6.374 ccm

Schaltung

5-Gang Automatik

Länge

7,5 m

Breite

2,5 m

Höhe

3 m

Gesamtgewicht

16.000 kg

Baujahr

2014

Besatzung

9 (1/8 = Löschgruppe)

 

 

Beladung (Auszug):          

  • Löschwassertank (1600 l)
  • Feuerlöschkreiselpumpe Normaldruck FPN 10/2000 (2000 l/min bei 10 bar Druck)
  • Tragbare Pumpe Normaldruck PFPN 10/1000 (1000 l/min bei 10 bar Druck)
  • Schnellangriffseinrichtung (50 m)
  • 600 m B-Schlauch
  • 4 Atemschutzgeräte (2 im Mannschaftsraum)
  • Schiebleiter (14 m) und Steckleiter (8,4 m)
  • Tragbarer Stromerzeuger (9,5 kVA)
  • Lichtmast mit 6 Xenonscheinwerfern
  • Elektrotauchpumpe (800 l/min)
  • 2 selbstaufrichtende Faltbehälter á 1000 l, davon 1 mineralölbeständig
  • Motorkettensäge
  • Notfallrucksack für erweiterte Erste Hilfe
  • und vieles mehr…

Typ: Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 n.B.

Mitte der 1990er Jahre begann die Feuerwehr Hamburg die alternden Fahrzeuge der HANSA-Ära zu ersetzen. Die Wahl fiel auf das Standardfahrzeug deutscher Feuerwehren, das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12, selbstverständlich für Hamburger Verhältnisse angepasst.

Im Jahr 1998 wurde für die Wehren mit besonders niedrigen, teils denkmalgeschützten, Feuerwehrhäusern eine Serie besonders flacher LF 16/12 „niedrige Bauart“ beschafft. Aus dieser Reihe stammt unser Fahrzeug mit dem Funkrufnamen „Florian Hamburg Moorburg 1“.

Bei einer Alarmierung ist dieses Fahrzeug das erste welches besetzt wird und zur Einsatzstelle ausrückt.  

Fahrgestell

MAN 14.224 LA-LF

Antrieb

Allradantrieb, permanent

Motorleistung

162 kW / 221 PS

Hubraum

6.871 ccm

Schaltung

4-Gang Automatik

Länge

8,05 m

Breite

2,5 m

Höhe

3 m

Gesamtgewicht

13.500 kg

Baujahr

1998

Besatzung

9 (1/8 = Löschgruppe)

 

Beladung (Auszug):         

  • Löschwassertank (1600 l)
  • Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 (1600 l/min bei 8 bar Druck)
  • Schnellangriffseinrichtung (60 m)
  • 4 Atemschutzgeräte (2 im Mannschaftsraum)
  • Schiebleiter (14 m) und Steckleiter (8,4 m)
  • Hydraulisches Rettungsgerät (Schere, Spreizer, Rettungszylinder)
  • Pneumatische Hebekissen (12 t  - 40 t)
  • Tragbarer Stromerzeuger (8 kVA)
  • Lichtmast mit 2 Halogenscheinwerfern (2000 W)
  • Elektrotauchpumpe (800 l/min)
  • Mehrzweckzug (1,6  t)
  • Motorkettensäge
  • Notfallrucksack für erweiterte Erste Hilfe
  • und vieles mehr…